IPSC4EVER - Die Wahrheit über IPSC-Schießsport
Donnerstag, 02 September 2010
Vorwort
Obermeyer gegen IPSC
Obermeyer gegen IPSC | Obermeyer als Experte |
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Nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt in Tschechien, startete Otto Obermeyer um die Jahrtausendwende seinen Rachefeldzug gegen den BDS. Ganz nach dem Motto „Wenn sie mich schon nicht lieben, so sollen sie mich wenigstens hassen!“ Mit diversen Schreiben an Politiker versuchte er, den IPSC Schießsport zu diskriminieren.
Im Frühjahr 2001 kam es zu einem bedauerlichen Zwischenfall. In einer Raumschießanlage im Westfälischen wurde ein völlig inakzeptabler Parcoursaufbau vorgenommen und für das Training des Nationalkaders für die Europameisterschaft 2001 verwendet. Dieser Parcours und die Art des dort ausgeübten Schießens stellen nicht den zugelassenen und von uns durchgeführten IPSC-Schießsport dar. Der Schießstandbetreiber stellte diese Szenen ins Internet. Von Otto Obermeyer wurden diese dann kopiert, weit verbreitet und auch den entsprechenden Medien zugesandt. Im Gefolge des Amoklaufes von Erfurt wurden diese Videoszenen gezeigt und Otto Obermeyer trat als Gegner des IPSC-Schießsport auf. Dasselbe Video wurde nun nach dem Amoklauf von Winnenden erneut gezeigt. Obermeyer erklärte dazu in der Sendung Panorama Das Erste vom 26.03.2009 wörtlich:
„Ich kritisiere daran, dass hier Leute fit gemacht werden im superschnellen Schießen, in ganz kurzer Zeit, bei äußerster Treffsicherheit.“
Die Frage, die sich aufdrängt, wurden die IPSC Schützen zu Obermeyers Zeiten als verantwortlicher BDS Präsident, denn nicht fit gemacht, schnell und präzise zu treffen ?
Werden die Olympioniken nicht auch für schnelles und präzises Schiessen fit gemacht ? In den Schnellfeuerdisziplinen werden 5 Schuss in maximal 4 Sekunden abgegeben. Natürlich, wurden sie das. Denn die Schießtechniken im IPSC-Schießsport haben sich seit 1990 bis heute in keinster Weise verändert. Im Gegenteil. 1990 gab es nur eine einzige Klasse beim IPSC-Schießsport. Es wurde mit kompensierten Waffen mit optischer Visierung geschossen, die über einen sehr geringen Rückstoß verfügen und sich entsprechend schnell treffsicher schießen lassen. Heute wird der IPSC-Schießsport von Waffen ohne Kompensator und ohne Mündungsbremsen dominiert. In diesen Klassen hat sich die Schießgeschwindigkeit deutlich reduziert, weil es viel schwieriger ist, so schnell mit einer Waffen ohne Mündungsbremse und ohne optische Visierung zu Schießen und auch noch zu treffen. Des Weiteren behauptet Obermeyer:
„Wenn da mal ein Schütze, nur einer, ausrastet und einen Amoklauf machen würde, das wäre eine absolute Superkatastrophe. Eine nicht mehr wieder gut zumachende Superkatastrophe. Weil dann würden nicht 16 Leute sterben, das ist ja schon schlimm genug, sondern vielleicht 60, 70 Leute sterben.“
Dagegen steht, dass bis heute kein einziger IPSC-Schütze weltweit jemals an einem Amoklauf beteiligt war !
Weder direkt noch indirekt. Und das in 33 Jahren IPSC-Schießsport ! Es ist bisher weltweit kein Fall bekannt geworden, dass ein IPSC-Schütze eine schwere Straftat gegen Leib und Leben mit einer Schusswaffe begangen hätte!
Überhaupt, bisher ist weltweit noch nie ein „aktiver Wettkampfschütze“ sei es vom IPSC-Schießsport, sei es von einer anderen Disziplin, im Zusammenhang mit einem Amoklauf aufgefallen. Analysiert man den IPSC-Schießsport aus den Handlungen und der Sicht von Obermeyer, so muss das Ergebnis lauten: Unter einem Präsidenten Obermeyer waren der IPSC-Schießsport und die IPSC-Schützen gut und förderungswürdig. Ohne Obermeyer als Präsident, ist der IPSC Schießsport schlecht und gefährlich!
Wahrlich ein glaubwürdiger „Experte“.
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