IPSC4EVER - Die Wahrheit über IPSC-Schießsport

Donnerstag, 20 Juni 2013
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IPSC und Winnenden

Gedanken zum Hass in unserer Gesellschaft

Anlassgesetzgebung ist jeder seriösen Politik unwürdig. Wenn aber die Konsequenzen einer fragwürdigen Gesetzgebung in erster Linie diejenigen treffen, die zu dem Anlass nun überhaupt nichts beigetragen haben, wird diese zum unentschuldbaren Willkürakt.

Tim K. hatte einen irrationalen Hass auf unsere Gesellschaft.

Ein kleiner Teil unserer Gesellschaft hat einen irrationalen Hass auf jeden, der Waffen besitzt, mit ihnen umgeht, sie womöglich faszinierend findet, wie andere ihr Auto.

Tim K. hat diesem Hass in unentschuldbarer Weise nachgegeben.

Der obengenannte kleine Teil unserer Gesellschaft, insbesondere Vertreter der Medien und einer bestimmten politischen "Kultur" wollen nun ihren Hass ausleben.

Tim K. war kein IPSC-Schütze, das ist Fakt. Tim K. wusste womöglich gar nicht, was IPSC ist. Das ist eine Vermutung.

Die SPD (ausweislich der Bundestagsrede von Frau Fograscher vom 23.04.09) will nun das IPSC-Schießen verbieten, das ist Fakt. Frau F. weiß allerdings gar nicht, was IPSC ist. Das ist eine Vermutung.

 

Oder zumindest eine Hoffnung, denn sonst hätte sie in unentschuldbarer Weise das Parlament mit offensichtlichen und ganz leicht zu widerlegenden Unwahrheiten getäuscht.

 

Die Tatsache, dass Sie unsere Website besuchen, lässt hoffen, dass Sie nicht wie andere dem irrationalen Hass auf unser Hobby und die dazu benötigten Geräte unterliegen, sondern sich ihre eigene Meinung bilden wollen.

 

Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten vermitteln, dass IPSC, entgegen der diffamierenden und tendenziösen Falschdarstellungen in "Panorama", "Spiegel", "Stern" usw., in Wirklichkeit ein dynamischer, intensiver, faszinierender, sicherheitsbetonender, total unaggressiver und völlig entmilitarisierter, völkerverbindender Hochleistungssport ist, der in 83 Ländern der Erde gesellschaftlich und politisch völlig unbeanstandet, ja z.T. mit Unterstützung der Regierungen, ausgeübt wird. Darunter befinden sich sicher Länder, über deren Demokratieschwäche deutsche Journalisten und Politiker gelegentlich gern abschätzig Stellung nehmen.

 

Ich selbst bin kein Politiker. Ich bin Anglist und Literaturwissenschaftler, arbeite als Consultant der Musik- und Filmindustrie. Ich habe seit über 20 Jahren sehr viel Zeit und Idealismus in Aufbau und Durchführung meines Sports, für den ich mich nie schämen werde, investiert. Ich habe mich über die Offenheit und Herzlichkeit gefreut, mit der in unserem Sport Neuankömmlinge aufgenommen werden. Ich habe Freundschaften mit Menschen überall auf der Welt geschlossen, die ich nie mehr missen möchte.

 

Ich war immer der Meinung, dass unsere Demokratie vom friedlichen Miteinander lebt, Vielfalt begrüßt und die Interessen von nicht dem Mainstream verhafteten Individuen schützt, solange diese nicht nachweislich dem Gesamtwesen Schaden zufügen.

 

Ich finde nun stattdessen zunehmend eine subjektive, ideologisch vermauerte Sicht dessen, was "gesellschaftlich akzeptabel" ist und sich einzig und allein an einem elitistischen "Darf es das überhaupt geben?" orientiert.

 

Wenn Ihnen das Schicksal meines Sportes IPSC gleichgültig ist, beobachten Sie bitte Parallelen auf anderen gesellschaftlichen Feldern. Wenn Sie politischen Einfluss haben, wehren Sie diesen Anfängen, wenn nicht, gehen Sie zur Wahl und wählen Sie verblendete Ideologen, Opportunisten und Undemokraten ab!

 

 

im April 2009

 


Jürgen Tegge

Bundessportleiter IPSC im Bund Deutscher Sportschützen v. 1975 e.V.